Freitag, 19. Oktober 2007

Leitvers

Und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn. Da sagte sie: Gott hat meine Schmach weggenommen.
1. Mose 30,23

Familie im Brennpunkt des Sozialstaates

Familie im Brennpunkt des Sozialstaates

Die Zeit, in der es für eine Frau eine Schmach war, kinderlos zu sein, ist lange vorbei. Die Geburtenrate in Deutschland sinkt dramatisch. Die traditionelle Familie, die ein Leben lang zusammenbleibt, wird immer mehr die Ausnahme. Wollen die Menschen keine Familie mehr? Doch, unbedingt. Die Sehnsucht nach Familie ist größer denn je. Woher kommt dieser Widerspruch?
Der Staat versucht inzwischen, mit finanziellen Vorteilen Paare dazu zu bewegen, Kinder zu bekommen. Doch zeigt eine Studie des Allensbacher-Instituts, dass gerade in einkommensschwachen Haushalten die meisten Kinder leben. In einer Welt, in der man die in früheren Zeiten lebensnotwendige Gemeinschaft nicht mehr zu brauchen meint und jeder seine individuelle Karriere ins Auge fassen kann, hat die Familie keine Chance. Dass aber einerseits der Sozialstaat damit zum Scheitern verurteilt ist und andererseits der Einzelne innerlich verarmt, kann inzwischen auch niemand mehr leugnen.
Die biblische Lösung des Problems liegt nicht in finanziellen Ködern, sondern im Erkennen der von der Sünde vergifteten egoistischen Natur des Menschen. Schon auf den ersten Seiten beschreibt die Bibel diese Tatsache. Der Teufel verführte die Menschen und die Folgen waren eine verfinsterte Seele, ein doch nicht gestilltes Verlangen und eine zerstörte Gemeinschaft mit Gott und dem Partner. Aber Gott bietet uns Vergebung an und ein neues Leben durch den Glauben an Jesus Christus. Seine Liebe beschenkt uns mit einer gereinigten Beziehung zu Gott und befähigt uns zur liebevollen Gemeinschaft mit den Menschen. Nur wer nicht mehr an sich selbst gebunden ist, ist frei für den anderen.

Gottfried Piepersberg


Frage
Leben Sie noch in dem Zwang zur Selbstverwirklichung?
Tipp
Nehmen Sie die vergebende, das Leben erneuernde Liebe Gottes für sich in Anspruch!
Bibellese
Titus 3,1-7

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