Montag, 19. Dezember 2016

Leitvers
So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben …

Johannes 1,12

Wo ist die Braut?

Wo ist die Braut?

Auf einer Hochzeit berichtete der (jung gebliebene) Vater der Braut von seiner Fahrt im Brautauto. Er war unterwegs, um die Braut zur Trauung abzuholen. Das Auto war gewaschen und mit Blumen geschmückt. Der Vater und eine Freundin der Braut, beide in festlicher Kleidung und mit gut gelaunten Gesichtern, saßen darin. Dieses Auto und die Personen darin lösten bei ihrer Fahrt entsprechende Reaktionen aus: Menschen am Straßenrand winkten, entgegenkommende Fahrzeuge hupten. Klar, denn es schien so, als ob alles da sei, was zum Brautauto dazugehört: Schmückendes Beiwerk war vorhanden, ebenso ein Mann und eine Frau im Auto. Und doch fehlte das Wichtigste.
Der Vater fragte dann die Hochzeitsgäste: »Was macht eigentlich aus einem Auto ein Brautauto? Die Blumen oder die Anwesenheit irgendeiner Frau? Nein, erst die Anwesenheit der Braut macht aus einem Auto ein Brautauto!«
Das ist eine wichtige Frage. Was macht aus einem Menschen einen Christen, ein Kind Gottes? Die Geburt in einem Land des christlichen Abendlandes? Das Achten von christlichen Werten und Traditionen? Bestimmte Handlungen oder äußere Erscheinungen? Der Besuch von Kirchen und Gemeinden? All das kann dazugehören. Aber Johannes 1,13 zeigt uns, dass weder die Geburt noch gute Werke noch der Beschluss eines Menschen uns zu Kindern Gottes macht. Durch den Vers in der Überschrift zeigt Gott uns aber auch, wie es geht: durch Glauben an den Namen des Herrn Jesus Christus und persönliche Aufnahme. Dieser Name spricht von der göttlichen Rettung (»Jesus«), die wir brauchen, und von der Übergabe unserer Lebensführung an ihn (den »Herrn«). Er ist es, den Gott für unsere Rettung auserwählte – Christus, der Sohn Gottes selbst.

Steffen Rosenkranz


Frage
Welche Bedeutung hat der Name des Herrn Jesus Christus für Sie? Haben Sie ihn aufgenommen?
Tipp
Nehmen Sie sich Zeit, um 1. Thessalonicher 1 zu lesen und darüber nachzudenken!
Bibellese
1. Thessalonicher 1

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