Dienstag, 20. Juni 2006

Leitvers
Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben,
alle Dinge zum Guten mitwirken.

Römer 8,28

Warum?

Warum?

Ich weiß, Sie haben in frommen Büchern und Zeitschriften diese Überschrift schon so oft gelesen, dass Sie die Nase davon voll haben. Dann kamen nämlich immer irgendwelche Erklärungen, die doch viele Fragen offen ließen. Ich will aber gar nichts erklären, sondern sagen, wie Gott die Warum-Fragen des armen Hiob beantwortet hat, nämlich direkt überhaupt nicht. Aber er hat ihn dahin gebracht, dass er zu fragen aufhörte, weil Gott ihm zeigte, wie groß, allwissend, allgegenwärtig und allmächtig er ist.
Gott forderte ihn auf, Dinge zu tun, die man können muss, wenn man mit dem Allmächtigen streiten will. Diskutieren können ja nur zwei, die beide Ahnung von dem Streitthema haben. (Ich würde doch nie mit einem Professor für theoretische Physik streiten mögen.) So sollte auch Hiob zunächst seine Kompetenz beweisen. Er sollte es donnern und blitzen und es regnen lassen. Er sollte die Sterne des Orion auseinander treiben oder wenigstens mit zwei urzeitlichen Riesentieren kämpfen, die Gott ihm beschrieb. Nichts davon konnte Hiob. Wir können auch nichts von alledem.
Da sah Hiob ein, dass er wohl auch nicht Gottes Handlungsweisen beurteilen konnte. Er fasste aber Vertrauen und überließ diesem großen Gott seinen Fall. Das können auch wir tun. Zum Glück können wir Hiobs Geschichte nachlesen. Das kann uns manche schwierige Lektion ersparen, wenn wir demütig vor Gott werden, was uns angesichts seiner unendlichen Größe nicht schwer fallen sollte. Schon viele haben sich dadurch raten lassen und wurden auch im Leid still, weil sie wussten, dass Gott nur Friedensgedanken mit denen hat, die ihn lieben. Und in der Ewigkeit wird sich zeigen, wie sehr es sich lohnte, auf diesen Gott zu vertrauen.

Hermann Grabe

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Frage
Wo liegen Sie mit Gott im Clinch?
Tipp
Geben Sie auf! Gott meint es mit Ihnen besser als Sie selbst.
Bibellese
Epheser 3,14-21

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