Montag, 21. Juni 1999

Leitvers

Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast
und wovon du überzeugt bist,
da du weißt, von wem du gelernt hast.

2. Timotheus 3,14

Meine Ausbildung

Meine Ausbildung

Als ich meine Ausbildung bei einer Behörde anfing, hatte ich keine Vorstellung von dem, was auf mich zukam. Für mich war eine Behörde eine Ehrfurcht einflößende Einrichtung des Staates, die überwachte, was ein Staatsbürger zu tun und zu lassen hat. Jetzt gehörte ich selber dazu und musste lernen, mit den oft trockenen Paragraphen umzugehen und sie mit Leben zu füllen. Zuerst kam ich zur Kämmerei. Das Wort kannte ich aus der Bibel: »Kämmerer aus dem Morgenland«. Der war für mich ein hohes Tier. Aber unser Kämmerer, der mich ausbildete, war ein ganz normaler Mensch, der es verstand, mir die behördliche Buchführung (Kameralistik) und den Umgang mit den Kassengeschäften beizubringen. Er hat mich mit diesen Dingen so vertraut gemacht, dass ich jetzt, nach vielen Jahren, noch davon zehre und an ihn denke.
Aber nicht nur im Berufsleben ist Ausbildung wichtig. Die brauch ich auch für mein privates Leben, für den Umgang mit den Familienangehörigen und allen, mit denen ich es zu tun habe. Und da kommt es darauf an, den richtigen Ausbilder zu haben, der mir den Sinn des Lebens erklärt und es für mich lebenswert macht. Für mein Leben heißt der Ausbilder Jesus Christus, der Sohn Gottes. Er ist das Leben (Johannes 14,6). Er hat mir die Welt Gottes eröffnet und gezeigt, wie ich mit Gott und für Gott leben kann. Das Lehrbuch dazu ist die Bibel. Natürlich hat Gott mir auch Menschen zur Seite gestellt, die ihm dabei helfen. Diese Ausbildung dauert lebenslang. Aber sie muss mal anfangen!

Eberhard Hof


Frage
Haben Sie diesen Anfang schon gemacht?
Tipp
Auch in dieser Ausbildung kann man »Karriere« machen, dem Ausbilder ähnlicher werden.
Bibellese
1. Mose 43,1-14

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