Mittwoch, 22. Mai 2002

Leitvers

Oder verachtest du den Reichtum seiner Gütigkeit
und Geduld und Langmut und weißt nicht,
dass die Güte Gottes dich zur Buße leitet?

Römer 2,4

Wie kann Gott das zulassen?

Wie kann Gott das zulassen?

Gewalt, Krieg und Verbrechen begegnen uns täglich in Zeitung,  Radio und Fernsehen. Die Medien berichten immer intensiver über Gräuel, die Menschen anderen Menschen antun. Nicht selten hört man dann die Frage: »Wie kann Gott so etwas zulassen? Gibt es den ›lieben Gott‹ überhaupt, der so etwas geschehen lässt?« Oder aber: »Ein Gott, der so was zulässt, kann mit gestohlen bleiben!« Und dann werden Beispiele etwa aus der Hölle der KZs oder aus dem Inferno von Hiroshima oder aus dem »Archipel Gulag« genannt.
Übersehen wir dabei nicht etwas? Wie soll es denn aussehen, wenn Gott solche Gewalt nicht zulässt? Wie stellen wir uns das vor? Dass ein Blitz vom Himmel zuckt? Dass der Übeltäter tot umfällt? Dass bei jeder Lüge der Redner die Sprache verliert?
Die Bibel beschreibt, dass Gott zu einem von ihm festgesetzten Zeitpunkt die ganze Welt richten und Sühnung für jedes begangene Unrecht fordern wird. Kein einziges Verbrechen, keine böse Tat, ja, kein schlechter Gedanke, den Gott nicht richten wird. Aber dieser Zeitpunkt ist noch nicht da. Noch lässt Gott uns in seiner Geduld gewähren. Warum? Er lässt seine Sonne über Böse und (relativ) Gute scheinen, damit wir Zeit haben, zu Gott umzukehren, ihm unsere Schuld zu bringen und Frieden mit ihm zu machen durch den Glauben an seinen Sohn Jesus Christus. Und dann vergibt er jedem aufrichtigen Menschen alle Schuld so gründlich, dass selbst er, der alles weiß, nie mehr daran zurückdenkt.
Seien wir einmal ehrlich: Wenn Gott jedes Unrecht sofort strafte und den Übeltäter heimsuchte, was wäre dann mit meiner Schuld – wer würde dann morgen noch am Leben sein?

Markus Majonica
Mit dem Autor Kontakt aufnehmen.


Frage
Was wäre mir denn lieber – Gottes Gnade oder sein Gericht?
Tipp
Die Bibel sagt: Wenn wir unsere Sünden bekennen, so vergibt Gott uns unsere Schuld!
Bibellese
1. Johannes 1,5-10; 2,1-6

Kontakt

Nehmen Sie direkt mit dem Autor Kontakt auf.

Mit Absenden des Formulars wird der Verarbeitung der Daten gemäß der Datenschutzerklärung zugestimmt.