Mittwoch, 24. April 2019

Leitvers

Als sie aber noch nicht glaubten vor Freude und sich wunderten, sprach er zu ihnen ...
Lukas 24,41

Zu schön, um wahr zu sein?

Zu schön, um wahr zu sein?

Gibt es denn so etwas: Unglauben vor Freude? Es gibt viele Gründe für Unglauben. Die einen glauben nicht, weil sie von Christen enttäuscht sind. Andere erleben Situationen in ihrem Leben, die sie nicht mit der Liebe Gottes vereinbaren können. Menschen einer dritten Gruppe können nicht glauben, weil sie meinen, die Wissenschaft habe Beweise, die den Glauben an Jesus Christus widerlegen. Die meisten allerdings wollen nicht glauben, weil sie sich keinen Vorteil für ihr Leben davon versprechen.
Der Unglaube der Jünger vor Freude hatte eine außergewöhnliche Ursache. Der von den Toten auferstandene Jesus kam zu ihnen, zu den verzagten, verzweifelten Jüngern, und zeigte ihnen seine Wundmale an Händen und Füßen. Diese Begegnung mit dem Auferstandenen war für sie einfach zu schön, um wahr zu sein: Die Jünger konnten vor Freude nicht glauben. Ihr Herr und Meister hatte den Tod überwunden, das war für sie eine Tatsache, die sie zunächst nicht fassen konnten. Doch ihn dann sehen, hören und betasten zu dürfen, führte sie zu der Gewissheit: Er ist wirklich auferstanden. Da freuten sie sich, als sie den Herrn Jesus sahen.
Der Unglaube aus lauter Freude verwandelte sich in Freude tiefsten Glaubens an ihren Erlöser. Der gekreuzigte und auferstandene Jesus hatte sie mit Gott versöhnt und sie von der Todesfurcht befreit. Seine Aussage »Friede euch!« hatte ihre Herzen erreicht und mit Freude erfüllt. Nur der Jünger Thomas war bei der Begegnung nicht dabei. Er zeigte sich ungläubig und wollte erst glauben, wenn er die Wundmale Jesu vom Kreuz betastet hatte. Als Jesus ihm das beim nächsten Treffen gestattete, sagte dann auch er zu Jesus: »Mein Herr und mein Gott!«

Detlef Kranzmann
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Johannes 20

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