Donnerstag, 24. Juli 2003

Leitvers

Als ihn nun die Hohenpriester und die Diener sahen, schrieen sie
und sagten: Kreuzige, kreuzige ihn! Pilatus spricht zu ihnen:
Nehmt ihr ihn hin und kreuzigt ihn! Denn ich finde keine Schuld an ihm.

Johannes 19,6

Einer für alle?

Einer für alle?

Was ist das Besondere am Tod Jesu? Eine berechtigte Frage! Besonders, wenn man an die vielen Opfer im Laufe der Menschheitsgeschichte denkt, deren Todeskampf sogar noch länger dauerte und denen vorher noch mehr Folterqualen zugefügt wurden. Aber die Bibel gibt uns Antwort. All die Menschen in der Geschichte, die von anderen gequält wurden, haben eins gemeinsam: Sie waren Menschen wie du und ich, sie hatten keine Chance, dem Tod zu entgehen. Man hätte ihnen höchsten wünschen können, dass ihr Sterben nicht vorzeitig und weniger grausam geschah. Bei Jesus Christus ist das anders. Er war zwar auch Mensch von Fleisch und Blut und mit dem gleichen Empfinden für Schmerzen ausgestattet wie wir, aber er war gleichzeitig auch der Sohn Gottes. Ihm stand zu jedem Zeitpunkt seines Leidens seine göttliche Macht zur Verfügung. So, wie er mit einem Wort dem tobenden Sturm auf dem See Genezareth Einhalt gebot, hätte er mit einem einzigen Hauch seines Mundes alle seine Peiniger hinwegfegen können. Jeder andere Mensch an seiner Stelle hätte das wohl getan.
Nicht so Jesus Christus! Er hielt all die Schmerzen, die Peitschenhiebe, den Spott, die Demütigungen aus, weil das der einzige Weg war, um uns in Sünde gefallenen Menschen aus den Klauen des Teufels zu befreien und vor Gott gerecht zu machen. Als der Sohn Gottes war er vollkommen ohne eigene Schuld und konnte deshalb als einziger die Schuld anderer wirklich sühnen. Kein Mensch kann aus eigener Kraft vor Gott gerecht werden. Nur wer das Leiden und Sterben Jesu als für sich persönlich geschehen in Anspruch nimmt, der wird im Gericht Gottes so behandelt, als ob er nie gesündigt hätte.

Günter Seibert
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Frage
Kennen Sie jemanden außer Jesus Christus, der ein solches Opfer hätte bringen können?
Tipp
Sorgen Sie dafür, dass es auch für Sie persönlich wirksam wird!
Bibellese
Johannes 11,47-52

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