Freitag, 25. Mai 2007

Leitvers

Für die Freiheit hat Christus uns freigemacht. Steht nun fest und lasst euch nicht wieder durch ein Joch der Sklaverei belasten!
Galater 5,1

Vom Regen in die Traufe

Vom Regen in die Traufe

Seit 1964 wird alljährlich am 25. Mai der »Tag der Freiheit Afrikas« begangen. Nun könnte mancher denken: »Was geht uns Afrika an? In Europa haben wir genug eigene Probleme!« Dennoch kann es uns nicht gleichgültig sein, was in Afrika vor sich geht. So drängen z.B. immer mehr Menschen aus diesem Kontinent zu uns, was nicht immer glatt abläuft. Ferner sind wir dringend auf die Rohstoffe und Bodenschätze Afrikas angewiesen. Und schließlich sind wir auch von den blutigen Unruhen der dortigen Völker mit betroffen, und sei es nur über die »UNO-Schutztruppen«, an denen auch deutsche Soldaten mit beteiligt sind.
Denn das ist die traurige Wirklichkeit: Von den 53 Staaten Afrikas ist fast jeder von Nöten und Problemen schlimmster Art betroffen. Damit setzt sich die bedrückende Entwicklung fort, die diesen Kontinent seit Jahrhunderten kennzeichnet. Sklavenhandel und koloniale Ausbeutung sind inzwischen zwar (offiziell) abgeschafft. Aber Tyrannei und Korruption haben darum nicht aufgehört, die kleinen und großen Kriege sind noch grausamer geworden, ständig sind Millionen Afrikaner kurz vor dem Verhungern und die Aidsseuche droht ganze Gebiete zu entvölkern. So zeigt dieser riesige Kontinent in erschütternder Weise, was geschieht, wenn Menschen mit neu erlangter Freiheit nicht in rechter Weise umgehen.
Jesus Christus schenkt ebenfalls jedem, der sich mit ihm verbindet, eine bislang nicht gekannte Freiheit. Die Sklaverei der Sünde und der Ichsucht hat ein Ende, eine ganz neue Weite erfüllten Lebens tut sich auf. Doch wer sich wieder von neuen Zwängen einfangen lässt, verliert die Freude des unbeschwerten Lebens im Glauben und wird von manchen Nöten geplagt.

Otto Willenbrecht


Frage
Wie könnten die Länder Afrikas ihre Probleme lösen?
Tipp
Die Bibel stellt klare Grundsätze auf, wie das Zusammenleben von Menschen gelingen kann.
Bibellese
Johannes 8,31-36

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