Montag, 25. Mai 2009

Leitvers

Auch wenn du dich mit Natron wüschest und viel Laugensalz nähmst: schmutzig bleibt deine Schuld vor mir, spricht der Herr, HERR.
Jeremia 2,22

Zugemüllt!

Zugemüllt!

Die Schulleitung appellierte in der Elternbeiratssitzung des Gymnasiums an die Elternvertreter: »Bitte helfen Sie uns, das Müllproblem in den Griff zu bekommen.« Seit ein Discounter in der Nähe eröffnet hatte und die Schüler sich dort eindeckten, lag der Verpackungsmüll überall verstreut. Seit Schüler herausgefunden hatten, dass man sich Pizza in die Schule liefern lassen kann, lagen die Gänge voll mit leeren Schachteln. Aus den Klassenzimmern wurde mittags der Müll sackweise eingesammelt, der Aufenthaltsraum von der Putzfrau verschlossen, die sich weigerte, die Schweinerei ohne Lohnerhöhung wegzumachen.
Verschmutzungen, wie sie in unserem Gymnasium zeitweise anzutreffen sind, findet man hoffentlich in den wenigsten Schulen. Lehrer und Eltern berieten, wie dieses Problem in den Griff zu bekommen sei, und nach einigen Aktionen wurde es besser. Wer von den Schülern wollte schon ständig Müllmann spielen, weil andere den Abfalleimer nicht treffen wollten? Doch in Wellen kehrt die Erscheinung mehr oder weniger stark immer wieder. Wenn es auch mit Aufwand verbunden ist - der Abfall in der Schule lässt sich beseitigen. Der Dreck unserer Sünde lässt sich von uns nicht einfach aus unserem Leben entfernen. Selbst wenn wir versuchen, das Ganze durch gute Taten zu schönen, die Schuld vergangener Sünde bleibt. Doch Jesus Christus zeigt uns die Mülldeponie: das Kreuz von Golgatha. Dort starb er für uns. Durch den Glauben, dass er sein Blut vergossen hat, bekommen wir Vergebung (Epheser 1,7). Auch wenn wir es dann immer noch nicht schaffen, ständig Ordnung zu halten, so »ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit« (1. Johannes 1,9).

Gerhard Kimmich
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Frage
Wie gehen Sie mit dem Müll Ihres Lebens um?
Tipp
Nicht unter den Teppich kehren, zum Entsorger Jesus Christus bringen!
Bibellese
Sacharja 13,1-2

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