
Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen.
Jesaja 53,4

Schon seit zwölf Jahre leidet die Frau an ihrer Krankheit - Blutfluss. Zwölf Jahre voller Hoffnung, Enttäuschung und Einsamkeit. Kein Arzt kann ihr helfen, das Geld ist aufgebraucht. Obwohl sie alles investiert hat, bleibt sie enttäuscht zurück. Ihr Leben gilt als »unrein«. Für die Gesellschaft ist sie wertlos geworden.
Doch dann hört diese Frau von Jesus. Sie nimmt alle ihre Kraft zusammen und drängt sich durch die riesige Menschenmenge. Nur ein Gedanke beherrscht sie: Ich muss zu diesem Jesus. Wenn ich nur sein Gewand berühre, werde ich gesund. Sie wagt es und berührt den Saum seines Kleides. Sofort wird sie geheilt. Aber Jesus bleibt stehen. Mitten in dem Gedränge fragt er: »Wer hat mich angerührt?« Er weiß es, aber er will nicht nur ihre Heilung, sondern sie selbst.
Zitternd vor Angst tritt die Frau hervor und erzählt alles: ihre ganze Not und Leidensgeschichte. Daraufhin sagt Jesus einen Satz, der ihr Leben verändert: »Tochter, dein Glaube hat dich gerettet. Geh hin in Frieden!« »Tochter« - ein Wort, das ihr alle Angst nimmt. Jesus gibt ihr nicht nur ihre Gesundheit zurück, sondern heilt auch ihr krankes Herz. Er macht deutlich: Ich kümmere mich um dich. Der große Gott ist nahbar und zeigt ihr: Du bist mir wichtig. Nicht die Berührung des Gewandes hat sie gesund gemacht - kein Aberglaube, kein Fetisch. Es war und ist allein der Glaube an Jesus, der rettet.
So ist Jesus. Vielleicht fühlen auch wir uns übersehen, wertlos oder innerlich »unrein«. Vielleicht tragen wir eine Last, die niemand kennt. Doch Jesus übersieht Sie und mich nicht in der Menge. Er merkt, wenn wir ihn im Glauben »berühren«. Und er sagt auch zu Ihnen: »Ich bin der Gott, der sich persönlich um dich kümmert, der gekommen ist, um dich zu retten!«

Wie haben Sie bisher auf aussichtslose Lagen in Ihrem Leben reagiert?

Kommen Sie mit dem, was sie plagt, zu Jesus! Er sieht Sie und ist nur ein Gebet weit entfernt.
