Montag, 27. September 2010

Leitvers

Weise mir, HERR, deinen Weg, dass ich wandle in deiner Wahrheit.
Psalm 86,11a

Weichenstellung

Weichenstellung

Es ist schon ein Erlebnis, wenn man in einem ICE sitzt und dieser über die Gleise rast. Während ich mich entspannt auf meinem bequemen Sitz ausstrecke, schießt mir plötzlich ein Gedanke durch den Kopf: Ein Zug kann eigentlich gar nicht falsch fahren. Die Gleise sind gelegt - er muss lediglich den Gleisen folgen. Zwischendurch gibt es zwar Weichen, doch diese werden in der Regel automatisch gestellt - darum muss sich der Zugführer nicht kümmern.
Wie oft wünschen wir Menschen uns doch gerade dies für unser Leben - dass die »Weichen« bereits gestellt sind und wir immer »nur« den Gleisen zu folgen brauchen, um automatisch am Ziel anzukommen. Es leuchtet jedem ein, dass eine falsch gestellte Weiche uns zwar irgendwo hinbringt - aber nicht an das gewünschte Ziel.
Die Liedtexter Jörg Swoboda und Theo Lehmann drücken es in einem Lied so aus: »Ist die Weiche falsch gestellt, wird am Schluss das Ziel verfehlt ...«
Gott sagt uns in der Bibel, dass es »nur« zwei Ziele für uns Menschen gibt. Entweder werden wir die Ewigkeit (die immer andauernde Zukunft) in der Hölle verbringen. Dahin kommen wir, wenn wir auf dem »Gleis« bleiben, auf das jeder Mensch von Geburt an gestellt ist. Wenn wir jedoch die von Gott angebotene »Weiche« nehmen und zu ihm »abbiegen«, werden wir die Ewigkeit bei ihm verleben. Wenn ich an Gott glaube, ihm meine Schuld bekenne und mit ihm in einer Beziehung lebe, dann hat Gott meine Weichen tatsächlich bereits »gestellt« - das Ziel ist klar! Gottes ewige Herrlichkeit ist das Ziel.

Karl-Ernst Höfflin


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Tipp
Treffen Sie Ihre Entscheidungen im Alltag stets mit dem Ziel vor Augen!
Bibellese
Lukas 21,28-32

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