Donnerstag, 28. Februar 2019

Leitvers

Nehmt auch den Helm des Heils ...
Epheser 6,17

Heil

Heil

Neben den inneren Organen im Brustkörper gibt es noch ein weiteres »Zentrum« des menschlichen Körpers, das im Kampf besonders geschützt werden muss: der Kopf mit den Sinnesorganen Auge und Ohr sowie natürlich auch das Gehirn, unsere Schaltzentrale. Paulus setzt den Helm, der dazu bestimmt ist, in Bezug zu unserem Heil. Was ist dieses Heil, und warum kann es unsere Wahrnehmung und unser Denken schützen?
Der Begriff betont eher die Seite Gottes, was die neue Identität des Christen und die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Kampf betrifft. Es ist zwar auch wichtig, was ein Christ für seinen Glauben und für andere tut, indem er nach Gottes Willen lebt und sich das positiv auf seine Mitmenschen auswirkt, aber entscheidend ist das, was Gott an ihm bereits getan hat: seine Auserwählung nach Vorkenntnis bereits vor aller Zeit, seine Erlösung und Rechtfertigung in Christus und sogar seine Verherrlichung - man könnte auch sagen: sein triumphaler Sieg über Sünde, Tod und Teufel, den Christus am Kreuz bereits errungen hat. So müssen heute zwar noch einige Schlachten geschlagen werden, der tatsächliche Sieg steht aber schon fest. Auch wenn die Vollendung des Christen, das heißt die Siegesfeier, noch aussteht, so ist sie doch schon eine fest beschlossene und längst geplante Sache. So ist das Leben bis dahin nur ein begrenzter Abschnitt, in dem er sich allerdings im Kampf bewähren darf - zur Ehre Gottes und zu seinem persönlichen Lohn.
Ein Christ kämpft auf der Seite des Siegers. Indem er sich das bewusst macht, hat er seinen festen Stand in den Herausforderungen des Kampfes. Er kann unerschütterlich daran festhalten, dass ihn nichts mehr von Gottes Liebe trennen kann. Er darf sich seinen Heils völlig gewiss sein!

Joachim Pletsch
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Frage
Wo denken Sie, dass Sie sich noch Entscheidendes erst erarbeiten müssten?
Tipp
Dem Heil Gottes brauchen wir nichts hinzuzufügen.
Bibellese
Römer 8,35-39

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