Sonntag, 28. Februar 2027 (Welttag der seltenen Erkrankungen)

Leitvers

Nahe ist der HERR denen, die zerbrochenen Herzens sind, und die zerschlagenen Geistes sind, rettet er.
Psalm 34,19

Krankheit / Medizin

Hoffnungslos krank?

Der letzte Tag im Februar wird seit 2008 den seltenen Erkrankungen gewidmet. Menschen, die eine seltene Erkrankung haben, laufen meistens jahrelang von Arzt zu Arzt und versuchen, eine Diagnose zu bekommen. Auf diesem Weg erleiden sie viele Rückschläge und ernten häufig Unverständnis, weil sie missverstanden werden und ihr Problem nicht erkannt wird. Deshalb wird ihren Schilderungen kein Glauben geschenkt, man schiebt es auf die Psyche oder fordert von ihnen, sich nicht so anzustellen. Wer wie meine Tochter selbst an einer seltene Erkrankung leidet, kann das sehr gut nachvollziehen.

Von solchen Erkrankungen sind zu 80 % Frauen betroffen. Ihnen wird noch weniger geglaubt, dass sie Beschwerden oder Schmerzen haben. Frauen warten im Durchschnitt 5,4 Jahre auf eine Diagnose, während es bei Männern 3,7 Jahre sind. Bei Menschen, die unter starken Schmerzen oder Beschwerden leiden und deren Ursache nicht kennen, steigt die Suizidrate um 75 %.

Als der Herr Jesus auf dieser Erde lebte, begegneten ihm viele verzweifelte Menschen: Blinde, Lahme, Taube, Leprakranke - Menschen, die nicht mehr weiterwussten, weil ihre Krankheit sie aus der Gesellschaft ausgeschlossen hatte. Diese Menschen kamen zu Jesus bzw. wurden zu ihm hingebracht. Der Herr Jesus begegnete ihnen liebevoll und heilte sehr viele. Aber er sah auch ihre innere Not und ihre Sorgen. Er war den zerbrochenen Herzen nahe.

Genauso möchte Jesus auch uns heute die Sorgen abnehmen. Darum gilt: Wenn Sie krank oder verzweifelt sind, geben Sie nicht auf! Bringen Sie Ihre Not und Verzweiflung nicht nur zu Ärzten, sondern auch zu Jesus Christus. Beten Sie zu ihm. Er ist auch Ihnen nahe, selbst wenn Sie denken, man kann Ihnen nicht mehr helfen.


Manuel Rosenkranz
Frage

Welche Not bedrückt Sie, die andere nicht sehen?

Tipp

Bringen Sie Ihre Not im Gebet zu Jesus Christus!

Bibellese
Lukas 8,40-56

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