
In deine Hand befehle ich meinen Geist. Du hast mich erlöst, HERR, du Gott der Treue!
Psalm 31,6

Von Erlösung wird oft im Zusammenhang mit Sterben und Tod gesprochen, etwa wenn es heißt, dass jemand von seinen Leiden erlöst wurde. Häufig findet man auf Todesanzeigen auch folgenden Spruch: »Wenn die Kraft zu Ende geht, ist Erlösung Gnade.« Das Erlösen ist also ein »Herauslösen« und Hineinversetzen aus einem weniger guten in einen besseren Zustand.
Davon spricht auch die Bibel: Aus verlorenen Sündern werden Kinder Gottes, und zuletzt werden diese zu ihrem himmlischen Vater gebracht. Jesus Christus wird seine Nachfolger aus der Macht der Sünde »herauslösen« und sie in sein himmlisches Reich versetzen. Dadurch ist es mit der Erlösung ähnlich wie mit der Gerechtigkeit und Heiligkeit: Wenn wir uns Jesus Christus anvertrauen, hat sie schon begonnen und wird doch noch erst vollendet.
Wenn wir diesen Schritt gehen und unser Leben Gott verschreiben, kann es sich so anfühlen, als müssten wir ein feindliches Land durchqueren, um in unsere Heimat zu gelangen. Denn während unserer Lebensreise merken wir immer wieder, dass wir Gewissenskonflikte aushalten und handfeste Nachteile in Kauf nehmen müssen. Das hat einen einfachen Grund: Gott hat einen Gegner - Teufel oder auch Satan genannt. Dieser möchte möglichst verhindern, dass wir Menschen zu Gott kommen, und unternimmt dafür alle möglichen Anstrengungen.
Doch die gute Nachricht ist: Jesus Christus ist stärker! Er hat am Kreuz bereits die Sünde und den Tod besiegt und unsere Erlösung vollbracht. Wir brauchen sie nur noch im Glauben anzunehmen. Dann dürfen wir auch wissen, dass wir eines Tages zu Gott kommen werden, wo ewiger Frieden, Freude und eine einzigartige Ruhe auf uns warten. Der Teufel wird dann für immer besiegt sein.

Woraus würden Sie am liebsten »herausgelöst« werden?

Gott wird alles wahr machen, was jetzt noch unvollendet ist.
