Sonntag, 30. Januar 2011

Leitvers

Glückselig die Armen im Geist; denn ihrer ist das Reich der Himmel.
Matthäus 5,2

Aus der Bergpredigt (1)

Aus der Bergpredigt (1)

Mit unserem Tagesspruch beginnt die sogenannte Bergpredigt. Wenn es feierlich werden soll, wird sie auch von Politikern zitiert und als »großartigstes und weitsichtigstes Grundgesetz für das Zusammenleben der Menschen« gefeiert.
Da kommt natürlich die Frage auf, warum man denn nicht nach der Bergpredigt handelt. Wir brauchen uns nicht lange mit den Ausreden zu befassen, die dann hervorgesucht werden. Der wahre Grund, weshalb die Menschen nicht nach der Bergpredigt leben, liegt darin, dass wir es von uns aus gar nicht können. Von Anfang an haben sich die Menschen entschieden, ohne Gott zu leben und ihr eigener Gott zu sein. Darum besteht der dauernde Konkurrenzkampf in Ehen, Familien und am Arbeitsplatz und zwischen den Völkern - eben, weil jeder sein eigener Gott sein will.
Jesus Christus ist auf diese Erde gekommen, um uns aus diesen Zwängen zu erlösen. Das Erste, was er uns gesagt hat, ist dies: Gott liebt die Menschen trotz ihrer Feindschaft immer noch und hat sogar seinen Sohn gegeben, damit er die Sünden der Welt tragen sollte, was er auch am Kreuz tat. Nun aber erwartet er von den Glaubenden, dass sie aufhören, selbst Gott sein zu wollen. Erst wenn wir erkennen, wie armselig unsere moralischen und geistigen Kräfte sind, können wir zu ihm in sein Himmelreich kommen. Das sagt uns Christus mit diesem ersten Vers der Bergpredigt. Wer das zugibt, darf sich riesig freuen, ja, sich glückselig schätzen. Die anderen müssen so weitermachen wie bisher, doch wohin das führt, ahnen wir alle allmählich.
Weil die Bergpredigt tatsächlich Gottes Grundgesetz für uns Menschen ist, sollten wir doch eifrig danach suchen, wie es bei uns Wirklichkeit werden kann.

Hermann Grabe
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Frage
Warum können wir uns so schlecht auf Gottes Versprechen verlassen?
Tipp
Wie sollten es bewusst versuchen, also glauben!
Bibellese
1. Korinther 1,18-31

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