Freitag, 30. September 2005

Leitvers

Ich sah die Toten … vor dem Thron stehen, und Bücher wurden
aufgeschlagen; (…) Und die Toten wurden gerichtet nach dem,
was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken.

Offenbarung 20,12

Hirn und Festplatte

Hirn und Festplatte

Die Forscher stehen angeblich vor dem großen Durchbruch: Die Terabyte-Festplatte passend zum menschlichen Gerhirn soll schon bald Realität werden. »Terabyte«, das ist Computersprache und steht für Billionen von Informationen. Was unser Hirn im Laufe eines Lebens fasst, das passt bisher auf keine Computer-Festplatte. Was den grauen Forscher-Zellen allerdings bisher die größten Kopfschmerzen bereitet, ist die »Schnittstelle« zwischen Menschen-Hirn und Elektronenhirn.
Seit Jahren arbeiten vor allem deutsche Wissenschaftler daran, diese beiden grundsätzlich verschiedenen Systeme zu verbinden. Das Problem soll angeblich bald gelöst sein. Dann können wir uns sozusagen per Mausklick andocken und hurtig all unser Wissen rüberschieben auf den Computer: all das Wissen und die Erfahrungen. Was wäre beispielsweise, wenn Einsteins Genie in einem elektronischen Gehirn hätte weiterleben können?
Nicht alle Menschen brechen in Jubel aus bei diesen Visionen. Was, wenn andere Menschen unbegrenzten Zugriff auf meine »Festplatte« bekämen? Wenn sie in meinen Phantasien surfen könnten wie im Internet, meine Träume auslesen wie eine Diskette? Würden dann alle meine Vergehen aufgedeckt? Vielleicht müsste mancher dann sein illegal erworbenes Vermögen zurückgeben. Von wegen reiches Erbe! Doch Halt: Die Vision ist schon Wirklichkeit. Gott sieht Hirn und Herz von Millionen von Menschen. Sein »Scanner« arbeitet in Echtzeit und durchdringt alle unsere Sicherungen. Der Bibeltext oben beschreibt für Menschen des ersten Jahrhunderts n. Chr., wie eines Tages Bilanz gezogen wird. Besser wäre es da wohl, gleich klar Schiff zu machen mit Gott und Vergebung zu erfahren.

Christof Hüls


Frage
Was würden Techniker finden, wenn sie eines Tages meine Datenbestände durchforsten könnten?
Tipp
Auch das, woran man sich selbst nicht mehr erinnern kann, ist noch lange nicht gelöscht.
Bibellese
Lukas 14,1-14

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