Dienstag, 31. Juli 2001

Leitvers

… und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.
1. Mose 2,9

Der verbotene Baum

Der verbotene Baum

Die ganze Schöpfung war sehr gut. Die ersten Menschen lebten ohne Ängste in Frieden mit ihrem Schöpfer. Das hätte auch alles so bleiben können, wenn nicht dieser Baum gewesen wäre. Ja, wenn!
Aus der Bibel wissen wir, dass Gott allwissend ist. Bevor er die Erde und die Menschen schuf, wusste er bereits alles, was sich im Verlauf der Zeit ereignen würde. Er wusste auch, dass der Mensch von dem verbotenen Baum essen und damit die ganze Schöpfung ins Verderben reißen würde. Mit aller Ehrfurcht fragen wir uns: Hätte Gott sich nicht viel Ärger mit den Sünden der Menschen ersparen können, wenn es diesen Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen nicht gegeben hätte? Wäre dann nicht auch dem Herrn Jesus Christus der schreckliche Kreuzestod zur Errettung der Menschheit erspart geblieben?
Die Antwort auf diese Fragen ist nicht einfach. Der Mensch wurde von Anfang an als Ebenbild, als Gegenüber Gottes geschaffen; dazu gehört, dass er sich frei entscheiden kann, wem er sein Vertrauen schenkt. So erhielt der Mensch auch die Gelegenheit, sich gegen Gott zu entscheiden. Er glaubte dem Teufel in Gestalt der Schlange mehr als Gott. Damit entschied er sich gegen Gott und lebt seither in einer gefallenen Schöpfung.
Obwohl es Gott seinen Sohn kostete, gab er den Menschen die Möglichkeit, trotz Sündenfall die ursprüngliche »Planstelle« wieder einzunehmen (Hebräer 2,5-8). Gott nimmt es bis heute in Kauf, dass sich viele, wenn nicht gar die meisten Menschen gegen ihn entscheiden, aber sein Angebot bleibt bestehen. Er hat die Menschen lieb und will, dass alle zu ihm umkehren.

Günter Seibert
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Frage
Erkenne ich, dass Gott mich ernst nimmt, wenn er mir die Wahl überlässt?
Tipp
Benutzen wir unseren eigenen Willen richtig! Entscheiden wir uns für ein Leben mit Gott!
Bibellese
Apostelgeschichte 18,23 - 19,7

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