Sonntag, 01. Februar 2015

Leitvers

Glückselig der, dessen Hilfe der Gott Jakobs ist, dessen Hoffnung auf den HERRN, seinen Gott, ist! Der Himmel und Erde gemacht hat, ... der Wahrheit hält auf ewig.
Psalm 146,5-6

Den Klavierspieler sah sie nicht

Den Klavierspieler sah sie nicht

Unter den Dielenbrettern eines alten Hauses wohnte schon lange eine Mäusefamilie. Dort war es abends immer am schönsten, wenn sie der Musik lauschten, die irgendjemand auf dem Klavier spielte. Die Mäuse wussten nicht, wie die Musik zustande kam. Manche meinten, ein großer Geist müsse sie hervorbringen, einer, der das Schöne liebt und Künste beherrscht, von denen sie keine Ahnung hatten.
Eines Tages machte sich eine besonders wagemutige, kleine Maus auf den Weg, um der Sache auf den Grund zu gehen. Sie knabberte ein Loch durch die Dielen und sah dort oben einen riesigen schwarzen Kasten. Sie kletterte hinein – gerade als die Musik wieder anfing. Da sah sie, wie es zu den Klängen kam. Eine verwirrende Maschine mit lauter Hämmern schlug auf Drähte, die den Ton von sich gaben.
Schnell lief sie wieder nach unten zu den anderen Mäusen und erzählte: »Das mit dem großen Geist stimmt überhaupt nicht. Ich habe es genau untersucht. Dort oben schlagen Hämmer ganz zufällig auf dicke und dünne Drähte, und das macht die Töne.« »Ja«, meinten die anderen, »aber wie kommt es, dass diese vielen Töne so schön zusammenpassen?« Darauf sagte unsere Forschermaus: »Wir müssen das noch genauer untersuchen. Sicher gibt es Naturgesetze, die alle diese Zufallsereignisse so harmonisch klingen lassen.«
Diese Maus hatte richtig beobachtet, aber doch nicht die eigentliche Ursache der Musik festgestellt. So geht es heute vielen, die das Schöne und Großartige der Schöpfung nur mit Chemie und Physik erklären wollen. Aber ohne den Klavierspieler gibt es keine Musik, und ohne den Schöpfer keine Schöpfung. Einmal werden alle Menschen diesen Schöpfer zu sehen bekommen.

Hermann Grabe
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Frage
Warum sieht rings um uns her alles nach Plan und Absicht aus?
Tipp
Man sollte nach der letzten Ursache fragen!
Bibellese
Psalm 146

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