
Und der HERR sah, dass die Bosheit des Menschen auf der Erde groß war und alles Sinnen der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag.
1. Mose 6,5

Die Geschichte von der Sintflut kennen Sie bestimmt. Sie beschreibt zunächst die schonungslose Diagnose Gottes hinsichtlich des Menschen: von Grund auf böse. Mit seiner Bosheit vergiftete der vorsintflutliche Mensch die ganze Erde. Daher fällte Gott ein krasses Urteil: Die boshafte Menschheit wurde dem Tod geweiht. Durch eine globale Überflutung sollte dieses Todesurteil vollstreckt werden. Doch es gab Hoffnung! Gott ließ durch Noah eine Arche bauen. Hätte man, wie Noah und seine Familie, dieses Rettungsboot aufgesucht, wäre man gerettet worden. Ohne diese Arche hingegen hatte niemand eine Chance.
Nun sind die Zeiten Noahs lange vorbei. Die Menschheit hat sich aus der überlebenden Familie Noahs neu ausgebreitet. Heute sind wir viele Milliarden. Aber der moralische Zustand der Menschheit hat sich nicht gebessert. Die Sintflut hat nicht zu bleibenden positiven Veränderungen in der Beziehung des Menschen zu Gott geführt. Heute kehren wir uns mit zunehmender Geschwindigkeit und Intensität von ihm ab. Viele Menschen haben zwar den Eindruck, dass wir in die falsche Richtung laufen, und das Unbehagen wächst. Dennoch kriegen wir nicht die Kurve. Unser Egoismus kostet jeden Tag unzählige Menschenleben. Wie wird Gottes Reaktion aussehen? Die Bibel verhehlt nicht, dass Gott die Welt noch einmal - final - seinem Urteil unterziehen wird. Angesichts unserer Gottesferne dürfen wir nicht mehr erwarten als die Zeitgenossen Noahs. Und da Gott den Menschen mit der Arche schon einmal eine Chance gegeben hat, müssten wir nun eigentlich mit einem globalen Gericht rechnen, nur diesmal ohne Arche.
Doch Gott bietet uns heute (noch) eine viel bessere Rettung an: Wer sein Leben Jesus Christus anvertraut, wird ewig sicher bei Gott leben.


