Montag, 22. Februar 2010

Leitvers

Den HERRN will ich preisen allezeit, beständig soll sein Lob in meinem Munde sein.
Psalm 34,2

Heute schon gelobt?

Heute schon gelobt?

»Zahlen Sie jeden Tag etwas auf das Motivationskonto Ihrer Mitarbeiter ein«, forderte uns der Trainer im Seminar auf. Seine These war einfach: »Wer mit Freude arbeitet, ist effektiver für das Unternehmen. Darum soll eine Führungskraft durch Lob das Positive in den Vordergrund stellen. Wenn Abteilungsleiter durch Kritik nur die Fehler betonten, bleibt das Motivationskonto leer.«
Bei seiner Aufforderung ging es dem Trainer nicht um Heuchelei. Ein Lob, das nicht von Herzen kommt, wird von Mitarbeitern sehr schnell enttarnt. Vielmehr wollte der Trainer uns vor Augen führen, wie oft man als Führungskraft gute Leistungen der Mitarbeiter als selbstverständlich voraussetzt. Es gibt jeden Tag mehr als genug Anlässe, einen ehrlichen Dank oder ein begründetes Lob auszusprechen - und damit einen Mitarbeiter darin zu bestärken, seine Arbeit weiter in dieser Qualität zu gestalten. Obwohl diese Gedanken nicht neu sind, ertappe ich mich dabei, dass ich tatsächlich viel Gutes kommentarlos hinnehme. Ob Mitarbeiter oder Familie - sie bekommen zu selten ein Lob zu hören. Auch Gott gegenüber verhalten wir Menschen uns oft ähnlich. Wie oft nehmen wir es als selbstverständlich hin, dass unser Herz mehr als 100.000 Mal täglich schlägt und wir in vieler Weise mehr haben, als wir brauchen. Es ist Gott, der uns dieses Leben geschenkt hat. Ihn dürfen wir dafür loben. Und das ohne jede Berechnung. Denn wir müssen ihn nicht motivieren, uns noch mehr Gutes zu tun. Als er Jesus Christus auf diese Erde sandte, hat er bereits das Beste für uns hingegeben. Eine noch größere Liebe gibt es nicht. Sein Handeln für uns ist es wert, dass ich ihn täglich dafür lobe.

Andreas Droese
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Frage
Woran merkt Gott, dass Sie seine Liebe zu Ihnen nicht als selbstverständlich ansehen?
Tipp
Loben Sie Gott - es macht Ihnen bewusst, wie wichtig Sie Gott sind!
Bibellese
Philipper 1,3-8

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